Jg. 60, S. 68; Ausgabe 09 / 2026
Angststörungen gehören zu den häufigen psychischen Erkrankungen; sie können die Lebensqualität stark beeinträchtigen und führen zu häufigen Arztkontakten. Wir haben mehrfach darüber berichtet . Von den > 60-Jährigen sollen bis zu 17% betroffen sein , doch wurden bei den meisten Studien zur Therapie von Angsterkrankungen Personen > 65 Jahre ausgeschlossen. Zwei Reviews von 2007 und 2012 zum Nutzen [...]
Jg. 50, S. 25; Ausgabe 04 / 2016
Zusammenfassung: Schlaflosigkeit (Insomnie) ist im Alter ein sehr häufiges Problem, und gerade ältere Menschen werden deswegen vorwiegend medikamentös behandelt. Nicht-medikamentöse Behandlungsoptionen, wie z.B. kognitive Verhaltenstherapie, sind ebenfalls wirksam, werden aber wenig genutzt. Typische „Schlafmittel“ (meist Agonisten des Benzodiazepinrezeptors) und andere sedierende Pharmaka sollten bei alten Menschen wegen des ungünstigen Verhältnisses von Nutzen und Risiken prinzipiell [...]
Jg. 48, S. 9; Ausgabe 02 / 2014
Zusammenfassung: Die Pharmakotherapie bei Angststörungen ist insgesamt nur ein schmales Segment zwischen Psychotherapie und Hilfe zur Selbsthilfe. Aber praktisch tätige Ärztinnen und Ärzte müssen die Indikationen der wichtigsten Medikamente kennen. Für die akute Intervention stehen Benzodiazepine zur Verfügung, für die Langzeittherapie sind Antidepressiva Mittel der ersten Wahl. Die individuelle Auswahl wird weniger vom Wirkspektrum als [...]