Schlagwort: Teriparatid

Update zur Behandlung von Personen mit manifester Osteoporose und hohem Frakturrisiko [CME]

Die Osteoporose ist eine chronisch progrediente Skeletterkrankung, deren strukturelle Knochenschäden – Verlust von Knochenmasse und stabilitätsvermindernde Veränderungen der Mikroarchitektur (Rarefizierung der Spongiosa) – zu belastungsinadäquaten Frakturen führen und durch nicht-medikamentöse Maßnahmen nicht mehr rückgängig gemacht werden können. Eine wirksame Behandlung (Möglichkeiten vgl. Tab. 1) muss wegen des relativ langsamen Knochenstoffwechsels langfristig ausgerichtet sein und das individuelle Frakturrisiko [...]

Teriparatid (Parathormon-Analogon) versus Alendronat bei Glukokortikoid-induzierter Osteoporose

Eine längerfristige supraphysiologisch dosierte Therapie mit Glukokortikoiden (GC) führt bei vielen Patienten, besonders bei Frauen nach der Menopause mit rheumatischen Erkrankungen, zur Osteoporose (Op). Das Frakturrisiko beginnt bei GC-induzierter Op schon bei höheren Knochendichtewerten als bei der postmenopausalen Op ohne GC-Therapie. Während die postmenopausale Op in erster Linie durch beschleunigten Knochenabbau zustande kommt, hemmen GC [...]

Neue Arzneimittel

Zusammenfassung: Im Jahre 2003 sind 17 Medikamente neu zugelassen worden. Es handelt sich um sieben innovative Substanzen mit therapeutischer Relevanz (als Antiemetikum, zur Therapie von Speicherkrankheiten, der Akromegalie, der komplizierten Tibiafraktur, der fortgeschrittenen Osteoporose und von AIDS). Fünf Substanzen haben zumindest eine verbesserte Pharmakodynamik oder Pharmakokinetik. Fünf weitere Substanzen sind Molekülvariationen und als Analogpräparate ohne [...]