Jg. 60, S. 57; Ausgabe 08 / 2026
Die Osteoporose ist eine chronisch progrediente Skeletterkrankung, deren strukturelle Knochenschäden – Verlust von Knochenmasse und stabilitätsvermindernde Veränderungen der Mikroarchitektur (Rarefizierung der Spongiosa) – zu belastungsinadäquaten Frakturen führen und durch nicht-medikamentöse Maßnahmen nicht mehr rückgängig gemacht werden können. Eine wirksame Behandlung (Möglichkeiten vgl. Tab. 1) muss wegen des relativ langsamen Knochenstoffwechsels langfristig ausgerichtet sein und das individuelle Frakturrisiko [...]
Jg. 42, S. 68; Ausgabe 09 / 2008
Eine längerfristige supraphysiologisch dosierte Therapie mit Glukokortikoiden (GC) führt bei vielen Patienten, besonders bei Frauen nach der Menopause mit rheumatischen Erkrankungen, zur Osteoporose (Op). Das Frakturrisiko beginnt bei GC-induzierter Op schon bei höheren Knochendichtewerten als bei der postmenopausalen Op ohne GC-Therapie. Während die postmenopausale Op in erster Linie durch beschleunigten Knochenabbau zustande kommt, hemmen GC [...]
Jg. 39, S. 9; Ausgabe 02 / 2005
Zusammenfassung: Im Jahre 2003 sind 17 Medikamente neu zugelassen worden. Es handelt sich um sieben innovative Substanzen mit therapeutischer Relevanz (als Antiemetikum, zur Therapie von Speicherkrankheiten, der Akromegalie, der komplizierten Tibiafraktur, der fortgeschrittenen Osteoporose und von AIDS). Fünf Substanzen haben zumindest eine verbesserte Pharmakodynamik oder Pharmakokinetik. Fünf weitere Substanzen sind Molekülvariationen und als Analogpräparate ohne [...]