Jg. 46, S. 16b; Ausgabe 02 / 2012
Klaus Lieb, David Klemperer, Wolf-Dieter Ludwig (Hrsg.): Interessenkonflikte in der Medizin – Hintergründe und Lösungsmöglichkeiten. Springer-Verlag, Heidelberg 2011. 308 S., 15 Abb., Hardcover, 59,95 € (ISBN 978-3-642-19841-0) „Keine Interessenkonflikte“ liest man oft unter Fachartikeln. Was ein Interessenkonflikt eigentlich ist, erfährt man in diesem Buch. Es behandelt dieses Thema ausführlich und zum ersten Mal in Deutschland. [...]
Jg. 45, S. 35; Ausgabe 05 / 2011
Ärzte sollten die ihnen umsonst zugeschickten medizinischen Zeitschriften auf Kosten des Zeitungsverlegers ungelesen zurücksenden. Diesen bereits vor mehr als 20 Jahren von pharmakritischen Autoren aus den USA gegebenen Rat (1), der vermutlich viel zu selten umgesetzt wurde, ist aufgrund der deutlichen Zunahme an kostenlos verbreiteten medizinischen Zeitschriften auch im Jahr 2011 noch aktuell (2). Eine [...]
Jg. 45, S. 34; Ausgabe 05 / 2011
Leitlinien (LL) bzw. „Clinical Practice Guidelines” haben im letzten Jahrzehnt für die ärztliche Tätigkeit in Klinik und Praxis erheblich an Bedeutung gewonnen. Sie gelten als Regeln guten ärztlichen Handelns, die von ärztlichen Fachvertretern zusammen mit Biometrikern systematisch entwickelt werden. Angesichts der Informationsflut und gelegentlich auch des Informationswirrwarrs in der Medizin sollen LL eine unabhängige Orientierung [...]
Jg. 45, S. 36; Ausgabe 05 / 2011
Metaanalysen sind statistische Verfahren, die eingesetzt werden, um die Ergebnisse mehrerer Studien zu einer bestimmten Frage quantitativ zu einem Gesamtergebnis zusammenzufassen und dadurch die Aussagekraft (Ergebnissicherheit) gegenüber Einzelstudien zu erhöhen (1). Systematische Übersichtsarbeiten (SÜ) und Metaanalysen, die auf randomisierten kontrollierten Studien (RCT) basieren, haben den höchsten Evidenzgrad, werden sehr häufig zitiert und oft als Ausgangspunkt [...]
Jg. 43, S. 96a; Ausgabe 12 / 2009
Die Beiträge im ARZNEIMITTELBRIEF erscheinen ohne Nennung der Autoren. Dies geschieht zum Schutz der Autoren vor persönlichen Anfeindungen und erlaubt ihnen, frei zu schreiben. Meist sind die Herausgeber oder Mitarbeiter der Redaktion auch die Autoren. Von Fall zu Fall werden aber auch andere, uns gut bekannte Kolleginnen und Kollegen um Mitarbeit gebeten. Wir besprechen alle [...]