Schlagwort: M. Ormond

Obexelimab für die Therapie IgG4-assoziierter Krankheiten [CME]

Die IgG4-assoziierten Krankheiten sind klinisch eine Gruppe seltener, chronischer, immunvermittelter, fibro-inflammatorischer Systemkrankheiten, die praktisch jedes Organ betreffen können , . Die Inzidenz beträgt 5,3 pro 100.000 Personen. Auch die Retroperitonealfibrose (Morbus Ormond) ist hier einzuordnen (50-60% dieser Patienten), bei der durch starke Vermehrung von Bindegewebe die Harnleiter und renalen Blutgefäße einengt werden können. Neben erhöhten IgG4-Spiegeln [...]

Tamoxifen-Therapie der nicht-malignen Retroperitonealen Fibrose

Eine nicht im Rahmen einer malignen Erkrankung auftretende Retroperitoneale Fibrose (RF; Morbus Ormond) kann sekundär bei fortgeschrittener Arteriosklerose (chronische Periaortitis, perianeurysmatische Fibrose) oder bei chronischer Pankreatitis auftreten oder aber idiopathisch, d.h. ohne erkennbare Ursache. Auch eine fibrosierende Mediastinitis kann hinzukommen. Die Symptome sind vielfältig, z.T. systemisch (Fieber, hohe BSG, Gewichtsverlust), z.T. lokal, wie Schmerzen, Obstruktion [...]