Jg. 45, S. 1; Ausgabe 01 / 2011
Zusammenfassung: Im Jahre 2009 wurden in Deutschland 36 Arzneimittel neu eingeführt. Sie werden tabellarisch vorgestellt, basierend auf den Daten des Arzneiverordnungs-Reports 2010 sowie früherer Artikel. Dreizehn Arzneimittel hatten eine innovative Struktur mit therapeutischer Relevanz. Das ist jedoch nicht gleichbedeutend mit therapeutischem Fortschritt, denn oft fehlt der Nachweis der Überlegenheit über die Standardtherapie. Sechs sind für [...]
Jg. 40, S. 77; Ausgabe 10 / 2006
Eine Verzögerung oder Verhinderung der Ejakulation beim Geschlechtsverkehr ist eine meist unerwünschte Arzneimittelwirkung (UAW) bei Dauerbehandlung depressiver Männer mit lang wirkenden selektiven Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmern (SSRI). Bei Patienten mit Ejaculatio praecox (EP; Ejakulation beim „Vorspiel” oder weniger als 1-2 Minuten nach Immissio penis) kann deshalb auch mit einem SSRI, wie Paroxetin, eine Behandlung (off label use) versucht [...]
Jg. 33, S. 86b; Ausgabe 11 / 1999
Die Ejaculatio praecox (Ejakulation weniger als eine Minute nach Immissio penis oder bereits beim sexuellen Vorspiel) ist meist primär, seltener sekundär und dann verursacht durch Partnerprobleme oder Versagensangst. Paroxetin (Seroxat, Tagonis), ein Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer, ist ein Antidepressivum, nach dessen Einnahme als Nebenwirkung nicht selten verzögerte Ejakulation, verzögerter Orgasmus oder gar Ausbleiben derselben berichtet wurde. Diese Nebenwirkung [...]