Jg. 35, S. 71b; Ausgabe 09 / 2001
Prof. Dr. T.H.L. und Dr. A.O.L. aus Tübingen schreiben: >> Bei einer Abhandlung über die Zielsetzung der Östrogen-Therapie in der Postmenopause mit Diskussion über Pro und Contra kann nicht darauf verzichtet werden, auf die Präparate, die bei der Hormontherapie eingesetzt werden, näher einzugehen. Mit Östrogenen werden sehr unterschiedliche Substanzen mit unterschiedlichen Wirkprofilen in einer Hormonklasse [...]
Jg. 35, S. 17; Ausgabe 03 / 2001
Zusammenfassung: Die gesunde Frau ist nach der Menopause physiologischerweise keine hormondefiziente Patientin. Eine postmenopausale Östrogen- (bei Zustand nach Hysterektomie) oder Östrogen/Gestagen-Therapie zur Behandlung klimakterischer Beschwerden ist aber effektiv und auch indiziert, wenn die Frau sie wünscht und keine Kontraindikationen bestehen. Besteht bei Kontraindikationen aber Therapiewunsch, gibt es durchaus Alternativen zur oralen oder transdermalen Östrogen/(Gestagen)-Therapie. Bei [...]
Jg. 34, S. 38b; Ausgabe 05 / 2000
Bei Patienten mit postoperativem oder spontanem Hypoparathyreoidismus besteht die Therapie in der Gabe von Vitamin D3 bzw. Vitamin-D-Derivaten (z.B. 1a-Hydroxycolecalciferol = Alfacalcidol [Bondiol, EinsAlpha], 1a,25-Dihydroxycolecalciferol = Calcitriol [Decostriol, Rocaltrol]). Die Dosierung richtet sich nach dem jeweiligen Serum-Kalziumwert. Vitamin D und seine Derivate erhöhen das Serum-Kalzium in erster Linie durch Steigerung der enteralen Kalziumresorption und durch [...]
Jg. 33, S. 88b; Ausgabe 11 / 1999
Wie wir mehrfach ausgeführt haben, ist es weiterhin unsicher, ob und in welchem Umfang die postmenopausale Östrogen- oder Östrogen/Progestogen-Anwendung die Risiken reduziert, an Herz-Kreislauf-Leiden oder Osteoporose zu erkranken. Fast alle bisher publizierten umfangreichen Studien, auch die US-amerikanischen Nurses Health Study, waren Fall-Kontroll-Studien oder nicht-prospektive doppeltblinde randomisierte Studien. Eine kürzlich veröffentlichte doppeltblinde plazebokontrollierte randomisierte Behandlungsstudie mit [...]
Jg. 31, S. 85b; Ausgabe 11 / 1997
Es gibt viele Hinweise dafür, daß eine Hormonersatz-Therapie in der Menopause das Risiko senkt, eine koronare Herzerkrankung zu erleiden. Das Risiko ist auch dann geringer, wenn – wie heute üblich – Östrogene mit Gestagenen kombiniert werden, damit die Häufigkeit des Endometriumkarzinoms nicht zunimmt. Das wissen wir vor allem aus den neueren Daten der Nurses Health [...]
Jg. 31, S. 12; Ausgabe 02 / 1997
Risikosteigerung bzw. -minderung für kardiale und vaskuläre Ereignisse sowie osteoporotische Frakturen bei Frauen, die östrogenhaltige Kontrazeptiva oder Östrogenpräparate für die Postmenopause (keine Östrogen-Pflaster) einnehmen
Jg. 31, S. 10; Ausgabe 02 / 1997
DER ARZNEIMITTELBRIEF hat in den letzten beiden Jahren mehrfach über das venöse Thromboembolierisiko bei Einnahme oraler Kontrazeptiva (AMB 1996, 30, 1 und 20) und über Indikationen für die postmenopausale Östrogen-„Substitution“ (AMB 1995, 29, 45 und 65) berichtet. Die aktuelle Einnahme östrogenhaltiger oraler Kontrazeptiva (OK) ist ein eindeutiger Risikofaktor für die Entstehung venöser Thromboembolien bei jungen [...]