Schlagwort: Trinkmenge

Eine erhöhte Trinkmenge zur Rezidivprophylaxe bei Urolithiasis ist weniger wirksam als erhofft – die PUSH-Studie [CME]

Steine in den Harnwegen (Nierenbecken, Ureter, Blase) können sehr schmerzhaft sein, und Rezidive nach spontanem Abgang oder minimalinvasiver Entfernung sind häufig . Die typischen kolikartigen Schmerzen im Rücken- oder Flankenbereich werden mit nicht-steroidalen Antiphlogistika, Metamizol und bei distalen Harnleitersteinen auch mit dem Alpha-Blocker Tamsolusin behandelt. Wenn der Stein nicht spontan abgeht, kommt eine Zertrümmerung mittels […]

Welche Trinkmenge ist bei niereninsuffizienten Patienten optimal im Hinblick auf das Fortschreiten der Insuffizienz?

Es erstaunt angesichts der unüberschaubar vielen medizinischen Publikationen immer wieder, dass einfache, aber wichtige Fragen wenig bearbeitet werden und teilweise unbeantwortet bleiben. Beispielsweise empfehlen die Richtlinien der „European Food Safety Authority“ bei Gesunden als adäquate tägliche gesamte Wasserzufuhr (Trinkmenge plus Wasser aus Nahrungsmitteln) für Männer 2,5 l und für Frauen 2,0 l bei normaler Umgebungstemperatur und moderater […]

Erhöhte Trinkmenge kann Zystitis-Rezidive bei gesunden prämenopausalen Frauen reduzieren.

Die unkomplizierte Zystitis ist eine der häufigsten Infektionen bei Frauen, und das Risiko, im Laufe des Lebens daran zu erkranken, liegt bei > 50% (1). Wir haben wiederholt darüber berichtet (2). Von Frauen mit erstmaliger Zystitis erleiden etwa 27% mindestens ein Rezidiv in den folgenden sechs Monaten (3), innerhalb eines Jahres sind es 44-70% (4). […]