Schlagwort: Diabetes mellitus Typ 2

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Jede Senkung des HbA 1C – oder Blutdruckwertes bei Typ-2-Diabetikern hilft, Komplikationen zu vermeiden (UKPDS 35 und 36)

Wir haben mehrfach über Ergebnisse der United Kingdom Prospective Diabetes Study Group (UKPDS) berichtet. Im AMB 1998, 32, 81 wurden die UKPDS-Publikationen 33 und 34 referiert, die zeigten, daß eine Blutzucker- und HbA1C-Senkung mittels Insulin, Sulfonylharnstoffen oder Metformin zu einer deutlichen Abnahme der Komplikationsraten bei Typ-2-Diabetikern führt, die mit Diät allein nicht befriedigend eingestellt werden […]

Günstiger Effekt einer an Ballststoffen reichen Ernährung bei adipösen Typ-2-Diabetikern

Die Empfehlungen zur Ernährung von Diabetikern sind Legion und haben mehrere Wendungen um fast 180 Grad durchlaufen. Allgemein anerkannt ist, daß adipöse Diabetiker von einer das Gewicht reduzierenden Ernährungsumstellung profitieren, daß „gesättigte“ Fette möglichst reduziert und durch Kohlenhydrate (KH) oder „ungesättigte“ Fette ersetzt werden sollten, weiterhin, daß KH-haltige Nahrungsmittel mit geringem glykämischem Index (GI, d.h. […]

Begünstigen bestimmte Antihypertensiva die Entwicklung eines Diabetes mellitus Typ 2? Die ARIC-Studie

Diese Frage stellten sich die Autoren der ARIC-Studie, die auf der Auswertung einer umfangreichen Datenerhebung über Risikofaktoren für Arteriosklerose beruht (Gress, T.W., et al. for the Atherosclerotic Risk In Communities Study: N. Engl. J. Med. 2000, 342, 905). Die Daten wurden in verschiedenen Staaten oder Counties der USA gesammelt. Die Rekrutierung der prospektiv zu untersuchenden […]

Leserbrief: Laktatazidosen unter Metformin

Frage von Dr. W.K. aus Berlin: >> Eine 66jährige, somnolente Patientin wurde mit akutem Nierenversagen und Hypothermie (32,8 °C) aufgenommen. RR 100/30 mmHg, Puls 97/ Min., zentraler Venendruck +18 cm H2O. Einige Laborwerte: pH arteriell: 6,75, BE -30 mmol/l, Kreatinin 9,6 mg/dl, Laktat 32,1 mmol/l, Blutzucker 125 mg/dl, Kalium 5,9 mmol/l. Keine Sepsis, kein Leberversagen, […]

Wie viele Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 können mit Diät allein oder mit medikamentöser Monotherapie gut eingestellt werden? Die UKPDS 49

Dieser praktisch und prognostisch wichtigen Frage gingen R.C. Turner et al. in der United Kingdom Prospective Diabetes Study 49 nach (JAMA 1999, 281, 2005). Über die groß angelegte UKPDS haben wir mehrfach ausführlich berichtet (s.a. AMB 1998, 32, 81 und 76a. 4075 Patienten mit neu diagnostiziertem Diabetes mellitus Typ 2 wurden in den Jahren 1977 […]

Troglitazon und Hepatotoxizität

Wenig Aufmerksamkeit wurde in Deutschland der Vertriebseinstellung von Troglitazon in Großbritannien und Dänemark gewidmet. Wegen des Verdachts, relativ häufig Leberschädigungen zu verursachen, ist in den USA die Anwendung eingeschränkt worden, jedoch wurde dort kein Verbot ausgesprochen. Das war Gegenstand sehr kritischer Diskussionen in der dortigen Tagespresse. Troglitazon ist die erste Substanz einer neuen Klasse von […]

Therapie des Diabetes mellitus Typ 2. Neue wichtige Ergebnisse der UKPDS (United Kingdom Prospective Diabetes Study)

Es gibt keinen Zweifel daran, daß Diät (bei Übergewicht mit Kalorienrestriktion) die Grundlage der Therapie des Typ-2-Diabetes mellitus ist. Über die Frage, ob Patienten, die mit Diät allein schlecht einzustellen sind, zunächst mit Tabletten (Sulfonylharnstoffe, Metformin) oder frühzeitig mit lnsulin behandelt werden sollten, gehen die Meinungen erheblich auseinander. Der Grund für die therapeutische Unsicherheit ist […]

Strikte Blutdruckkontrolle bei hypertensiven Typ-2-Diabetikern reduziert Folgeerkrankungen und kardiovaskuläre Letalität

Unsere britischen Nachbarn verfügen mit computervernetzten Praxen des National Health Service über ein bewundernswert effektives epidemiologisches Forschungsinstrument. Zwei Studien über das wünschenswerte Ausmaß der Blutdruckkontrolle bei Typ-2-Diabetikern wurden kürzlich von der UK Prospective Diabetes Study Group im Brit. Med. J. publiziert (1, 2). Eine weitere Studie über die Kosteneffektivität der Blutdruckbehandlung bei Typ-2-Diabetes und ein […]

Behandlung von Hypertonikern mit Diabetes mellitus Typ 2. Myokardinfarkte häufiger unter Nisoldipin als unter Enalapril

Seit 1995 stehen kurzwirkende Kalziumantagonisten vom Dihydropyridin-Typ (z.B. unretardiertes Nifedipin u.a.) im Verdacht, daß sie bei Patienten mit Hypertonie und koronarer Herzkrankheit das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse erhöhen (1-4). Leider stehen Langzeitstudien zur Wirksamkeit und zu Nebenwirkungen einer antihypertensiven Therapie mit Kalziumantagonisten (und auch mit ACE-Hemmern) immer noch aus (5). In diesem Zusammenhang sind erste […]

Leserbrief: Nochmals: Sulfonylharnstoffe in der Therapie des Diabetes mellitus Typ 2

Auf den Offenen Brief von Prof. Dr. Dr. h.c. Berger, Düsseldorf (s.AMB 1997, 31, 72b) hat jetzt das BfArM folgendermaßen geantwortet (gekürzt): Die Hypothese über ein erhöhtes Risiko für das Auftreten einer koronaren Herzkrankheit im Zusammenhang mit einer Sulfonylharnstoffbehandlung von Patienten mit NIDDM geht wesentlich auf die bereits Anfang der 70er Jahre veröffentlichte University Group […]

Leserbrief: Sulfonylharnstoffe in der Therapie des Diabetes mellitus Typ 2. Offener Brief an das BfArM

(…) Neuerliche tierexperimentelle Untersuchungen haben den Verdacht aus einer früheren prospektiven randomisiert kontrollierten lnterventionsstudie (1) erhärtet, daß die orale Therapie mit Sulfonylharnstoffen zumindestens bei denjenigen Typ-2-Diabetikern mit einer koronaren Herzkrankheit ein erhebliches Gefährdungspotential bei Zuständen koronarer Minderdurchblutung nach sich zieht (2) (…) Neuerliche prospektive Untersuchungen in Schweden haben einen erheblichen Unterschied in der Prognose (Mortalität) […]

Glitazone – eine neues Behandlungsprinzip des Typ-2-Diabetes

Nicht-diabetische Personen mit erheblicher Adipositas haben oft eine Hyperinsulinämie, die durch Adipositas-induzierte Insulinresistenz bedingt ist. Im Frühstadium des Typ-2-Diabetes mellitus mit Adipositas (Typ 2b) ist die InsuIinresistenz ausgeprägter, und es besteht häufig eine zusätzliche Insulinsekretionsstörung. Trotzdem ist das Plasmainsulin oft erhöht. Sulfonylharnstoffe stimulieren die Insulinsekretion, während Metformin die Insulinresistenz etwas bessert. Über eine neue Medikamentengruppe, […]