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Im Gegensatz zur Gabe endogener angiogener Wachstumsfaktoren bei peripherer arterieller Verschlußkrankheit oder koronarer Herzkrankheit (vgl.AMB 1998, 32, 61b) verfolgt diese neue Strategie in der Tumortherapie das Ziel, durch Gabe von Inhibitoren der Angiogenese bzw. BIockade und/oder Deaktivierung von Adhäsionsrezeptoren auf Endothelzellen die für die Versorgung von Tumorzellen mit Nährstoffen und Sauerstoff wichtige Neubildung von Blutgefäßen […]
Patienten mit myokardialer lschämie oder peripherer arterieller Verschlußkrankheit, die keine geeigneten Kandidaten für eine Bypass-Operation oder perkutane Angioplastie sind, bietet sich möglicherweise in Zukunft eine völlig neue Therapie. In der Zeitschrift Circulation wurden zwei Untersuchungen veröffentlicht, in denen erstmals an Menschen das Prinzip einer therapeutischen Angioneogenese mittels Wachstumsfaktoren angewendet wurde. In den achtziger Jahren konnten […]
Die häufigste Indikation für die Hochdosis-Chemotherapie gefolgt von der Retransfusion autologer hämatopoetischer Stammzellen ist derzeit die adjuvante Behandlung von prämenopausalen Patientinnen mit Mammakarzinom und hohem Risiko für ein Rezidiv. Die Wirksamkeit dieser aggressiven Therapiestrategie ist derzeit noch unbewiesen (vgl. AMB 1998, 32, 21a) und wird in zahlreichen randomisierten Studien weltweit untersucht. Sorgfältige Analysen akuter; insbesondere […]
Es ist bekannt, daß Azetylsalizylsäure (ASS) die Wirkung von Phenprocoumon (Marcumar) oder Warfarin auf die Blutgerinnung durch Verdrängung des Antikoagulans aus der Eiweißbindung verstärkt. Auch für Paracetamol (Acetaminophen) wurde gezeigt, daß es durch noch nicht geklärte Mechanismen die Wirkung von Coumarinen steigern kann. E.M. Hylek et al. aus Boston berichten im JAMA (1998, 279, 657) […]
Zur prophylaktischen Behandlung der Migräne werden Betarezeptoren-Blocker (z.B. Metoprolol = Beloc u.v.a., Propranolol = Dociton u.v.a.) als Medikamente erster Wahl eingesetzt. Ein ausreichender Wirksamkeitsnachweis aus Studien liegt darüber hinaus für Valproinsäure (Convulex u.v.a.) vor. Auch andere Pharmaka sind prophylaktisch wirksam, z.B. die Serotoninantagonisten Pizotifen (Sandomigran) und Methysergid (Deseril) sowie der Kalziumantagonist Flunarizin (Sibelium u.a.). Die […]
Trapidil (Rocornal) ist ein Triazolopyrimidin-Derivat, das 1970 zur Behandlung der Koronaren Herzkrankheit entwickelt wurde. In Deutschland ist es für die Indikation „ischämische Herzkrankheit“ zugelassen. Laut Hersteller steht die Senkung der Vor- und Nachlast im Vordergrund der Wirkung. Darüber hinaus wird ein koronardilatierender Effekt beschrieben. Interessant ist Trapidil heute aber in erster Linie durch seine Hemmung […]
Zusammenfassung: Die Entscheidung über Beginn oder Beendigung lebenserhaltender Maßnahmen in der lntensivmedizin ist ein Sonderfall therapeutischer Entscheidungen. Auch hier geht es immer darum, die bestmögliche Hilfe im Sinne des Patienten zur Verfügung zu stellen. Dies ist für Schwerkranke eine andere Situation als für Sterbende. Solche Entscheidungen kann der Arzt nicht nur gemäß der Prognose, der […]
Frage von Dr. A.A. aus Augsburg: >> Gibt es Hinweise dafür, daß nach Einnahme von Amitriptylin oder L-Tryptophan eine Nierenschädigung im Sinne einer Glomerulonephritis auftreten kann? > Wir haben keine Daten gefunden, daß es nach Einnahme von Amitriptylin (Saroten u.v.a.) bzw. L-Tryptophan (als Schlafmittel bzw. Antidepressivum; Ardeytropin, Kalma, Lyphan) zu Glomerulonephritis-ähnlichen Nierenschädigungen kommen kann. L-Tryptophan […]
Die Pathogenese chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen ist trotz intensiver Bemühungen nicht geklärt und eine kausale Therapie bisher nicht möglich. In den letzten Jahren konnten zahlreiche Befunde erhoben werden, die der sogenannten physiologischen Darmflora eine wichtige Rolle in der Pathogenese zusprechen. So können z.B. Lymphozyten aus entzündlich veränderter Darmschleimhaut durch bakterielle Antigene stimuliert werden (sogenannter Toleranzverlust), ein Phänomen, […]
Postmenopausale Osteoporose: Die postmenopausale Osteoporose ist gekennzeichnet durch einen hohen Knochenumsatz mit negativer Kalziumbilanz und raschem Knochenabbau besonders in den ersten Jahren nach der Menopause. Für die Prävention und Therapie von Knochenverlust und Frakturen bei postmenopausalen Frauen ist neben adäquater Kalzium- und Vitamin-D-Zufuhr die Gabe von Östrogen/Gestagen z.Zt. Therapie der Wahl (50; s.a. Übersicht AMB […]
Fragen von Dr. D.B. aus Rastadt: >> Welche Nebenwirkungen sind nach Hepatitis-B-Impfung beobachtet worden? Wie häufig sind sie und wie häufig führen sie zu bleibenden Schäden? Spielt es hinsichtlich der Nebenwirkungen eine Rolle, ob die Hepatitis-B-Impfung gleichzeitig mit anderen Impfungen erfolgt oder ist es empfehlenswert, diese zeitlich zu versetzen? Gibt es Kinder mit bestimmten Vorerkrankungen […]
Der mit großem Werbeaufwand (z.B. Galadiners für ausgewählte Gäste mit Festvorträgen) eingeführte „erste selektive T-Kanal-Blocker“ Mibefradil (s.a. AMB 1997, 31, 88) wurde mit einem Rote-Hand-Brief vom 5. Juni 1998 von der Hoffmann-La Roche AG „eigenverantwortlich“ vom Markt genommen. Noch vor Monaten wurde – insbesondere von Pharmareferenten – das neue Wirkprinzip und die gute Verträglichkeit des […]
Eine orthostatische Hypotension ist eine bekannte Nebenwirkung bei der Behandlung depressiver Patienten mit trizyklischen Antidepressiva und Monoaminoxidase-Hemmern. Bei Anwendung der neueren, mit der selektiven Wiederaufnahme von Serotonin (SSRI) in zerebrale Neurone interferierenden Substanzen ist diese Nebenwirkung offenbar sehr selten oder weniger ausgeprägt. Unter der Rubrik „Drug Points“ wird im Brit. Med. J. (1998, 316, 595) […]
Bei Tumorerkrankungen kommt es häufig zu einer normochromen, normozytären Anämie (s. AMB 1990, 24, 60), deren Ausmaß durch eine Chemotherapie, insbesondere mit platinhaltigen Substanzen, verstärkt werden kann. Verschiedene Studien haben gezeigt, daß nach Gabe von rekombinantem Erythropoietin (rhEPO) bei Patienten, die wegen solider Tumoren platinhaltige Schemata erhielten, der Hämatokritanstieg anstieg und der Transfusionsbedarf abnahmen. Neben […]
Wir sind in den vergangenen Jahren wiederholt auf die Therapieindikationen und stadienabhängige Therapiestrategien bei chronischen lymphatischen Leukämien der B-Zellreihe (B-CLL) eingegangen (vgl. AMB 1990, 24, 69; 1992, 26, 5; 1996, 30, 5). Patienten im Stadium A nach Binet (Definition: Lymphozytose mit Vergrößerung von < 3 lymphatischen Arealen, Hämoglobin = 10 g/dl, Thrombozyten = 100/nl) haben […]
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