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Zusammenfassung: Große Studien sind nicht nur für die Forschung, sondern auch für die therapeutische Praxis Erkenntnisquellen ersten Ranges. Sie beantworten jedoch immer nur eine oder wenige Fragen mit hoher Evidenz und decken keineswegs das gesamte Spektrum ärztlichen Handelns ab. Ihre Aussagekraft ist auch dadurch begrenzt, daß die weitreichenden Anforderungen an die Qualität klinischer Studien häufig […]
Gemcitabin (Gemzar), ein Pyrimidin-Analogon, ist derzeit für die Behandlung des fortgeschrittenen Pankreaskarzinoms zugelassen (vgl. AMB 1996, 30, 69 und 1988, 32, 47); auch bei anderen soliden Tumoren (z.B. Bronchial-, Mamma- und Ovarialkarzinom) hat es in Phase-I/II-Studien eine Wirksamkeit gezeigt. In den Richtlinien der American Society of Clinical Oncology (ASCO; vgl. AMB 1997, 31, 94a) zur […]
Prof. Dr. C.L. aus Ulm schreibt: Rezidive nach akuten koronaren Ischämien sind am häufigsten während der ersten Monate. Insofern spricht die Laufzeit der HERS-Studie (4,1 Jahre) nicht gegen sie. Es ist aber die erste prospektive Studie dieser Art, die allerdings ein endgültiges Urteil noch nicht erlaubt.
Fragen von Dr. H.S. aus Stuttgart: >> In Ihrem Artikel über die wichtigsten Impfungen für Auslandsreisende (AMB 1998, 32, 65) vermisse ich Bemerkungen zu Indikation und Wirksamkeit der BCG-Impfung (hinsichtlich Lungen-Tbc und tuberkulöser Meningitis), speziell bei Kindern. > Ab März 1998 empfiehlt die STIKO (Ständige lmpfkommission) die BCG-Impfung – auch als Indikationsimpfung – nicht mehr. […]
Zu diesem Themenkreis fand Ende Oktober 1998 eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung an der Bergischen Universität, Gesamthochschule Wuppertal statt, zu der Prof. Dr. G. Borchert, Rechtswissenschaftler im Studiengang Wirtschaftswissenschaft, Vertreter der Verbraucherschutzvereine, Pharmazeuten, Vertreter des Bundestags, der Werbewirtschaft und Rechtsanwälte eingeladen hatte. Dort wurde von Frau Dr. Dörte Meyer, einer selbständig tätigen Pharmazeutin aus Bremen, die […]
Die adjuvante und palliative Chemotherapie ist fester Bestandteil in der Behandlung kolorektaler Karzinome. Die bisher wichtigste Substanz ist 5-Fluorouracil (5-FU). In mehreren Studien konnte bei Patienten mit metastasiertem kolorektalem Karzinom ein lebensverlängernder Effekt und eine Verbesserung der „Lebensqualität“ durch 5-FU und Kalziumfolinat erzielt werden. Kommt es unter dieser Therapie zu einer Progression der Tumorerkrankung, ist […]
Nachdem der Einsatz von Betarezeptoren-Blockern bei Linksherzinsuffizienz früher als kontraindiziert betrachtet wurde, mehren sich in den letzten Jahren Studienergebnisse, die dafür sprechen, daß Beta-Blocker überschießende kardiotoxische Effekte von Katecholaminen im Rahmen der neuroendokrinen Gegenregulation bei Linksherzinsuffizienz günstig beeinflussen können. Erwähnt sei die früher besprochene Studie über die Behandlung der Herzinsuffizienz mit Carvedilol, einem Beta1-Rezeptoren-Blocker mit […]
Zusammenfassung: Die Ergebnisse vieler epidemiologischer Studien der letzten 20 Jahre lassen den Schluß zu, daß moderater Alkoholgenuß über einen längeren Zeitraum einen gewissen Schutz vor Arteriosklerose bietet. Die damit verbundene Abnahme der koronaren Letalität führt in den westlichen Nationen auch zu einer geringeren Gesamtletalität bei moderatem Alkoholkonsum gegenüber Abstinenzlern. Ein Großteil der koronarprotektiven Wirkung des […]
Frage von Dr. D.G. aus Berlin. >> Zur Prophylaxe eines Rezidivapoplexes erhielt ein Patient mit Multiinfakt-Syndrom Ticlopidin. Nach 15 Tagen kam es zu einer cholestatischen Hepatitis mit deutlich erhöhten Leberwerten (Bilirubin ges. 1,18 mg/dl; Gamma-GT 463 U/l; AP 287; GPT 71 U/l; Hepatitis-Seroligie negativ), die wir auf das Ticlopidin zurückführten; es wurde daher abgesetzt. Des […]
Prof. Dr. H.W. aus Würzburg schreibt: >> Das gehäufte Vorkommen von Angioödemen nach Losartan (AMB 1998, 32, 96b) läßt aufhorchen, ebenso die Beobachtung, daß in der angeführten Originalarbeit (Arch. Int. Med. 1998, 158, 2063) Frauen häufiger als Männer (11 vs. 2) betroffen waren. Ein gleiches Geschlechterverhältnis sei auch für ACE-Hemmer-assoziierte Angioödeme gefunden worden, wobei wohl […]
Der AMB hat mehrfach über Risiken oraler Kontrazeptiva und postmenopausaler Östrogen-Substitution berichtet (1996, 30, 1; 20; 45; 1997, 31, 10; 12; 85b 1998, 32, 30; 93). Die ersten diesbezüglichen Studien wurden 1974 vom Royal College of General Practitioners in Großbritannien publiziert. Aufgrund dieser Studien wurden in Großbritannien Langzeitbeobachtungen in Form einer Kohortenstudie an ca. 46000 […]
Im British Medical Journal (1999, 318, 5) findet sich ein lesenswerter kurzer Artikel von M.J. O Doherty et al. aus London und Newcastle, in dem aufgrund zitierter Literatur Richtlinien für die Behandlung einer Hyperthyreose während der Schwangerschaft mitgeteilt werden. Etwa 0,2% schwangerer Frauen haben eine Hyperthyreose. Eine unbehandelte Hyperthyreose kann zu einer beträchtlichen fetalen Morbidität […]
Die Substitutionstherapie der Hypothyreose begann mit der Verabreichung von Schilddrüsenextrakten, die sowohl Thyroxin (T4) als auch Trijodthyronin (T3) enthielten. Später wurde mit Gemischen aus T4 und T3, etwa im Verhältnis 100:30, substituiert. Als sich herausstellte, daß der größte Teil des im Körper gebildeten T3 durch Konversion von T4 zu T3 in verschiedenen Organen entsteht, wurde […]
Lovastatin (Mevinacor), Pravastatin (Liprevil, Mevalotin, Pravasin), Simvastatin (Denan, Zocor), Fluvastatin (Cranoc, Locol), Atorvastatin (Sortis) und Cerivastatin (Lipobay) hemmen die HMG-CoA-Reduktase, ein entscheidendes Enzym in der Cholesterinsynthese. Sie senken dadurch die Plasmakonzentrationen von Cholesterin und Low-density-Lipoproteinen. Außerdem senken sie die Konzentration der Triglyzeride. Auch ein Anstieg des High-density-Lipoproteins (HDL) ist möglich. Große epidemiologische Studien haben ihre […]
Die verstärkte Expression des HER2(Human EGF-related receptor)-Protoonkogens, das einen transmembranären Rezeptor (p185HER2) mit partieller Homologie zum Epidermal growth factor (EGF, Mitogen für Zellen ektodermalen und mesodermalen Ursprungs) kodiert, spielt eine wichtige Rolle in der Pathogenese des Mammakarzinoms. Zahlreiche präklinische Studien Ende der 80er und Anfang der 90er Jahre haben gezeigt, daß monoklonale Antikörper; die gegen […]
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