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Änderungen des Zulassungsstatus auf der Basis von einzelnen Spontanberichten (Januar bis Juni 1997)
Magnesium dilatiert die Koronararterien, hemmt die Plättchenaktivität, unterdrückt ektope Erregungsbildung am Herzen und hemmt den Influx von Kalzium in Myozyten. Es war deshalb naheliegend, den Einfluß von Magnesiumgaben auf die Erfolgsrate der Reanimation bei akutem Herzstillstand zu untersuchen. M.C. Thel et al. aus Durham, USA (Lancet 1997, 350, 1272) führten eine randomisierte Studie über den […]
Etwa 80% der Patienten mit Bronchialkarzinom haben histologisch ein NSCLC. Von diesen befinden sich zum Zeitpunkt der Diagnose bereits mehr als zwei Drittel in einem fortgeschrittenem Stadium (III oder IV). Eine Resektion mit kurativer Intention ist bei weniger als 20% dieser Patienten möglich. Dementsprechend ist die Prognose für Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem NSCLC […]
Onkologen aus den USA und Italien haben mit finanzieller Unterstützung der Firma Glaxo Wellcome ein neues einfaches Klassifikationsschema vorgeschlagen, das Klinikern die Einschätzung des emetogenen Potentials von Zytostatika erleichtern und dadurch eine individuelle antiemetische Therapie ermöglichen soll (Hesketh, P.J., et al.: J. Clin. Oncol. 1997, 15, 103). Diese Klassifikation in fünf Stufen basiert auf einer […]
In einer früheren Ausgabe haben wir über einen günstigen Einfluß von Azetylsalizylsäure (ASS) auf den Verlauf der Präeklampsie berichtet (AMB 1993, 27, 41). In späteren Untersuchungen (CLASP-Studie: Lancet 1994, 343, 619; s.a. AMB 1994, 28, 94) erwies sich ASS bei Präeklampsie jedoch weniger wirksam als zunächst erwartet. Bei der Präeklampsie kommt es zu ausgedehnten Schäden […]
Saisonale „Erkältungskrankeiten“ wie Rhinitis, Pharyngitis, Tracheitis und Bronchitis werden in über 90% durch Viren verursacht. Deshalb sind Antibiotika in aller Regel unwirksam. Dies ist zwar eine Binsenweisheit, aber dennoch werden sehr häufig bei „Erkältungen“ Antibiotika verordnet. Trotz eindeutiger Empfehlungen der Fachgesellschaften geht ein Drittel aller Antibiotikaverordnungen auf das Konto solcher Erkältungskrankheiten. Dieses Fehlverhalten führt nicht […]
In einer Übersicht über die Möglichkeiten zur Prophylaxe thromboembolischer Komplikationen nach Hüftgelenkersatz (Clagett, G.P., et al.: Chest 1995, 108 Suppl., 312S) finden sich folgende Zahlen zur Häufigkeit tiefer Beinvenenthrombosen: ohne Prophylaxe 51%, niedrigdosiertes Heparin 34%, Heparin kontrolliert mit Gerinnungsanalysen 11%, niedermolekulares Heparin 15% und niedrig dosierte orale Antikoagulation 20%. In Arbeiten, in denen die prophylaktische […]
Über die Bedeutung der Antikoagulation für die Prognose von Patienten mit akutem Ischämiesyndrom haben wir mehrfach berichtet (s. AMB 1997, 31, 84). In einer weiteren Arbeit wird der Einfluß einer zehnwöchigen Therapie mit Phenprocoumon (Marcumar) auf die Progression der verantwortlichen Koronarläsion bei Patienten mit akutem Myokardinfarkt (initial Lysetherapie) und instabiler Angina pectoris (Symptombeginn weniger als […]
Während über die Indikation einer thrombolytischen Therapie bei schweren Lungenarterienembolien mit hämodynamischen Auswirkungen (Schweregrad III-IV nach Grosser) weitgehend Einigkeit besteht, wird die Lysetherapie bei weniger bedrohlichen Embolien kontrovers diskutiert. Es existieren Untersuchungen, wonach durch eine Thrombolysetherapie der Thrombus in der Lungenarterie rascher aufgelöst wird und der Druck im kleinen Kreislauf schneller absinkt. Es fehlt jedoch […]
Frage von Dr. M.P. aus Niederhörne: >> Der Einsatz niedrig dosierter Azetylsalizylsäure (ASS) bei der Koronaren Herzkrankheit (KHK) und anderen arteriosklerotisch bedingten Krankheiten ist etabliert. Dabei wird die Hemmung der Synthese des proaggregatorischen Thromboxans A2 genutzt. Nichtsteroidale Antiphlogistika (NSAID) hemmen in höheren Dosierungen die Synthese des antiaggregatorischen Prostazyklins. Sind nicht vor diesem Hintergrund bei den […]
Neue Produkte müssen offenbar nach Meinung der Pharmaindustrie angemessen präsentiert werden. So lädt die Firma Hoffmann-La Roche handverlesene, gutsituierte Ärzte zu einem abendlichen Vortrag über „Die T-Kanal-Blockade als neues Wirkprinzip bei Kalzium-Antagonisten“ ein. Nun ist man an solche Werbeveranstaltungen mit Imbiß, die (fast) jeder besuchen kann, ja schon nachgerade gewöhnt, und manchem Studenten oder AIP […]
Die Robert-Bosch-Stiftung, Stuttgart, förderte dankenswerterweise eine randomisierte, plazebokontrollierte, doppeltblinde Studie zur Wirksamkeit klassischer Homöopathie bei Patienten mit chronischem Kopfschmerz, die von einer homöopathischen Praxisgemeinschaft in München durchgeführt und von namhaftem psychologischem und biometrischem Sachverstand begleitet war. Die Randomisierung erfolgte sogar durch einen Notar! Da die Ergebnisse in einer in Oslo erscheinenden Fachzeitschrift publiziert wurden (Walach, […]
Aufgrund des zunehmenden Einsatzes von Zytokin-mobilisierten allogen peripheren Blutstammzellen (PBSC) als Alternative zur allogenen Knochenmarktransplantation müssen die Risiken für den Spender, die mit diesem Verfahren verbunden sind, sorgfältig untersucht werden. Hierzu zählen u.a. Nebenwirkungen der zur Mobilisierung der PBSC verwendeten Zytokine, meistens rekombinanter humaner Granulozyten-Kolonien-stimulierender Faktor (rhG-CSF), Auswirkungen der PBSC-Apherese sowie mögliche Spätkomplikationen. Bisher vorliegende […]
Die Gabe von hochdosiertem Dexamethason oder anderen hochwirksamen antiödematösen Glukokortikoiden beim Schädel-Hirntrauma ist in vielen Zentren Routine, obwohl die Ergebnisse randomisierter; plazebokontrollierter Studien widersprüchlich sind. In Großbritannien verwendet offenbar nur die Hälfte der traumatologischen lntensivstationen bei dieser Indikation Glukokortikoide. P. Alderson und I. Roberts aus Oxford berichten im Brit. Med. J. (1997, 314, 1855) über […]
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