Schlagwort: Arzneimittel

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Arzneimitttel-Positivlisten

In jedem Krankenhaus gibt es Arzneimittellisten. Sie werden meist von Kommissionen unter Vorsitz des Krankenhausapothekers verabschiedet. Die Ärzte auf den Stationen halten sich daran. In der Therapiefreiheit fühlen sie sich dadurch nicht ungebührlich eingeschränkt. Seit Jahrzehnten gibt es Versuche, eine ähnliche Regelung auch für die ambulante Medizin zu erreichen. Die Widerstände waren und sind riesengroß. […]

Leserbrief: Nochmals: Krankenhausaufnahmen wegen UAW

Der Mitbegründer des ARZNEIMITTELBRIEFS, Herr Prof. H. Kewitz, Berlin, schreibt uns: >> Der kleine Artikel in AMB 2002, 36, 94 ist sehr wichtig, aber was bringt er Neues zum Thema ”Krankenhausaufnahmen wegen UAW?” Was haben die Ärzte in den letzten 20 Jahren in dieser Hinsicht gelernt? Welche Konsequenzen werden sie aus diesem Artikel ziehen? Bereits […]

Neue Arzneimittel

Im Oktober ist der Arzneiverordnungs-Report 2002 erschienen (1). Er gibt wie immer einen in den Medien viel beachteten Überblick über das Verordnungsverhalten der deutschen Ärzte im Vorjahr. 3,5 Millionen kassenärztliche Rezepte des Jahres 2001 wurden ausgewertet. Der Anteil der umstrittenen Arzneimittel an den Verordnungen ist gesunken. Das Einsparpotential hier beträgt aber noch 1,2 Milliarden EUR. […]

Unerwünschte Arneimittelwirkungen als Grund für eine Krankenhausaufnahme

In Frankreich sind 3,2% der Krankenhauseinweisungen durch unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) verursacht. Die Inzidenz schwankt zwischen 1,9% bei Patienten unter 15 Jahren und 4,1% bei solchen über 65 Jahren. Etwa 1 Mio. Pflegetage sind nach dieser Analyse auf UAW zurückzuführen. Die Letalität beträgt 0,5% (1). Aus Australien und den USA gibt es ähnliche Zahlen. In Australien […]

Irreführende Werbung in der Zweiten und Dritten Welt

Vom 19.-21. September 2002 trafen sich die Herausgeber der unabhängigen Arzneimittel-Informationsblätter in Dubrovnik. Sie sind seit 1986 in der International Society of Drug Bulletins (ISDB) zusammengeschlossen, der auch DER ARZNEIMITTELBRIEF angehört. Die Mitglieder sind in ihrer Informationspolitik nur der Gesundheit der Patienten verpflichtet und nicht dem Umsatz der Pharmaindustrie und nicht dem Wohlergehen der Versicherungen […]

Das BfArM gibt bekannt: Änderungen des Zulassungsstatus auf der Basis von einzelnen Spontanberichten (Januar bis Dezember 2001)

Aus dieser Tabelle ist ersichtlich, welche neuen unerwünschten Arzneimittelwirkungen und Wechselwirkungen bereits eingeführter Arzneimittel dem BfArM bekannt geworden sind und zu Konsequenzen geführt haben.

Werbung für rezeptpflichtige Arzneimittel soll auch bei Laien möglich werden

Zwei unabhängige Gesundheits-Organisationen, Health-Action-International (HAI) und European Public-Health Alliance (EPHA), hatten zu einem Treffen am 10. Januar 2002 in Brüssel eingeladen, an dem Fachleute aus Forschung, Verbraucherverbänden, Mitgliedern der WHO, Vertretern der pharmazeutischen Industrie und der Krankenversicherungen teilnahmen. Es sollte die Frage diskutiert werden: Ist Werbung bei Laien für verordnungspflichtige Medikamente wirklich ein Fortschritt? Für […]

Patienten brauchen bessere und schnellere Informationen zu neuen Arzneimitteln

Zu diesem Thema hat im Dezember 2001 Andrew Herxheimer, der Senior-Präsident der International Society of Drug Bulletins (ISDB), anläßlich eines Vortrags in Luxemburg Feststellungen gemacht und Forderungen aufgestellt, die von den Aufsichtsbehörden umgesetzt werden sollten. Sie sind aber auch für das Verordnungsverhalten der Ärzte und für die Beratungstätigkeit der Apotheker von Bedeutung. Daher wollen wir […]

Einsparpotentiale bei Arzneimitteln

Im Arzneiverordnungs-Report 2001 (Hrsgb.: U. Schwabe, D. Paffrath. Springer-Verlag Berlin-Heidelberg, 2001) wird in einem Kapitel dargestellt, wie bei den kassenärztlichen Arzneiverordnungen durch Umstellung von Originalpräparaten auf preisgünstige Generika, Verzicht auf teure Innovationen ohne zusätzliche Wirkungen (Analogpräparate, Me-too-Präparate) und Einschränkung der Verordnung umstrittener Arzneimittel auch heute noch Kosten gesenkt werden können. Insgesamt ist der Anteil der […]

Die 30 kostenintensivsten Arzneimittel in Berlin

Im Oktober 2001 hat die Kassenärztliche Vereinigung Berlin ihren Mitgliedern in Zusammenarbeit mit der AOK und allen Ersatzkassen eine Übersicht über die ärztlichen Verordnungen der 30 kostenintensivsten Arzneimittel des 1. Quartals 2001 zugeschickt. Insgesamt wurden für diese Verordnungen mehr als 30 Mio. DM ausgegeben (s. Tab. 1). Beigefügt sind einige sehr sachliche Kommentare, wie die […]

Ist Plazebo wirkungslos?

Jede Therapie (Operationen, Medikamente, Krankengymnastik, Psychotherapie) hat spezifische und unspezifische Effekte. Die unspezifischen Effekte erwachsen – psychisch vermittelt – aus der Erwartungshaltung des Patienten, aus seinem Vertrauen in die Wirksamkeit der Maßnahme sowie aus der Zuwendung und den Informationen des Therapeuten. Das sind die Plazeboeffekte einer Therapie. Sie sind wichtig und wirksam; die Ärztin und […]

Das BfArM gibt bekannt: Änderungen des Zulassungsstatus auf der Basis von einzelnen Spontanberichten (Juli 2000 bis Dezember 2000)

Änderungen des Zulassungsstatus auf der Basis von einzelnen Spontanberichten(Juli 2000 bis Dezember 2000)

Pharmakoökonomische Möglichkeiten der Krankenhausapotheke

Die Krankenhausapotheke ist ein wichtiger Partner im Bemühen um eine kostengünstige und rationale Pharmakotherapie (1). Im weiterentwickelten Aufgabengebiet der Krankenhaus-Apotheker wird die pharmazeutische Logistik wesentlich umfangreicher definiert als nur durch die bloße Lieferung von Arzneimitteln. Die pharmazeutische Logistik umfaßt alle Dienstleistungen, die sicherstellen, daß das richtige Arzneimittel für den richtigen Patienten rechtzeitig und in einwandfreier […]

Mangelnde Transparenz im Gesundheitswesen: Wie und wo die Hersteller von Arzneimitteln und Medizingeräten Einfluß nehmen.

Der nachfolgende Text entstammt (mit einigen Veränderungen) einer größeren Arbeit von Transparency International (Geschäftsstelle TI-Deutschland, Belfortstraße 3, 81667 München. http://www.ti-deutschland.de) mit dem Titel: „Transparenzmängel im Gesundheitswesen. Ressourcenverschwendung, Mißbrauch, Betrug – Einfallstore zur Korruption“. Die Kritik am Arzneimittelmarkt ist auch eine Form des Verbraucherschutzes, dem sich DER ARZNEIMITTELBRIEF seit mehr als 30 Jahren verpflichtet fühlt und […]

Wichtige unerwünschte Arzneimittelwechselwirkungen in der Kardiologie

Zusammenfassung: Polymorbidität führt zwangsläufig zur Polypharmakotherapie. Dem Arzt müssen daher nicht nur die Wirkungen und Nebenwirkungen der einzelnen Medikamente bekannt sein, sondern auch ihre wichtigsten unerwünschten Wechselwirkungen. Wechselwirkungen sind besonders dann zu erwarten, wenn Arzneimittel in den selben Regelkreis eingreifen oder dieselben Resorptions- und Abbauwege haben. Solche Medikamente sollten nicht gleichzeitig angewandt werden, vor allem […]